natur erforschen

Seit März 2018 bin ich in einer einjährigen Ausbildung zum Wildnispädagogen. Auf dieser Seite möchte ich ein wenig davon berichten. Die Ausbildung folgt den Erfahrungen des Coyote – Teaching.

mehrmals täglich geht es in der Ausbildung raus in den nahen Wald

Eine der Lernaufgaben zu Hause ist der Bau einer Schutzhütte für den Notfall inclusive mindestens zweimaligem Übernachten. In unserer kleinen Lerngruppe haben wir gemeinsam die Schutzhütte gebaut und auch schon zur Probe darin geschlafen.

Lernaufgabe: Schutzhütte bauen, das ist das „Gerippe“

Und hier ein kleiner Film, wie die Hütte fertig aussieht.

 

Sitzplatz
Unsere derzeitige Hausaufgabe bis zum Ende der Ausbildung ist es, mindestens einmal in der Woche für eine Stunde einen festen Platz aufzusuchen, entweder in der Natur (Vorzugsvariante) oder auch im Garten. In der Stunde höre und sehe ich, was um mich herum geschieht. Ich erlebe diese Stück Natur mit all seinen Bewohnern (Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Insekten, Vögeln, Wildtieren) zu den unterschiedlichsten Jahres- und Tageszeiten und bei unterschiedlichem Wetter. Nach Hause zurückgekehrt skizziere ich meine Umgebung. Meine erste Skizze werde ich wohl mehrmals überarbeiten müssen. Ich kann das Erlebte auch aufschreiben.

Weitwinkelsehen
Dazu eine kleine Übung: stell dich entspannt hin und schau auch entspannt, also nicht fokussiert. Nimm die beiden Arme nach vorn, streck die Daumen nach oben und bewege jetzt die beiden Arme waagerecht nach außen bis dahin, wo die Daumen gerade noch wahrzunehmen sind. Der Kopf bleibt dabei entspannt nach vorn gerichtet, der Blick nicht fokussiert, also gewissermaßen „unscharf“. Die gleiche Übung kannst du auch für den vertikalen Bereich machen. Im Weitwinkelblick – auch für den Sitzplatz gut geeignet – sehe ich viel mehr als mit fokussiertem Blick, weil mir die Bewegungen am Rande nicht entgehen.

Fuchsgang
Den Fuß von der Außenseite her vorsichtig aufsetzen und erst dann belasten. Mit etwas Übung kommt man damit auch etwas schneller voran.

 

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